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:: Meeresspiegel: Ein Drittel seines Anstiegs kommt von schmelzenden Gebirgsgletschern
Gut 99 Prozent des gesamten Eises an Land ist in den riesigen Eisschilden der Antarktis und Grönlands gespeichert, nur knapp ein Prozent dagegen in Gletschern. Die Schmelzwasser dieser Gletscher trugen im Zeitraum 2003 bis 2009 etwa genauso viel zum Anstieg des Meeresspiegels bei, wie die beiden Eisschilde: rund einen Drittel. Dies ist eines der Resultate einer internationalen Studie mit Beteiligung von UZH-Geographen.![]()
:: Absoluter Rekord bei CO2-Emissionen
Lange haben die Klimaforscher davor gewarnt. Jetzt haben wir den Schlamassel: In der vergangenen Woche sind die CO2-Werte global erstmals über 400 ppm (Teilchen CO2 pro Luftteilchen) in der Atmosphäre gestiegen. Zu Beginn des Industriezeitalters lagen die CO2-Werte noch bei 280 ppm. Diese Messergebnisse hat die US-Wetterbehörde Noaa Ende letzter Woche gemeldet. Vermutlich waren die CO2-Werte seit drei Millionen Jahren nicht mehr so hoch.![]()
:: Wie beeinflussen Klimawandel und Tourismus das Ökosystem der Alpen?
Die Alpen sind stark vom Klimawandel betroffen. Im weltweiten Vergleich ist hier die mittlere Jahrestemperatur um mehr als das Doppelte (1,5 °C) gestiegen. Da sich alpine Tier- und Pflanzenarten perfekt an die unwirtlichen Bedingungen der Hochlagen angepasst haben, reagieren sie äußerst empfindlich auf Störungen. Das Projekt KLIMAGRAD hat untersucht, wie sich menschliche und klimatische Einflüsse im Werdenfelser Land auswirken – zum Beispiel Luftschadstoffe oder Wandertourismus auf der Zugspitze.![]()
:: Wissenschaftler berechnen die globalen Transportwege invasiver Arten
Die Globalisierung mit dem einhergehenden stetigen Anstieg des Güterverkehrs sorgt für eine neue Welle der Bioinvasion: Tiere und Pflanzen fahren als blinde Passagiere auf Frachtschiffen, versteckt in Ballastwassertanks oder angeheftet an dem Rumpf der Schiffe. Wissenschaftler der Universitäten Oldenburg und Bristol (Großbritannien) haben sich diesem Problem angenommen. Sie entwickelten die zurzeit präzisesten Modelle zur Vorhersage von Bioinvasion im Schiffsverkehr. So können die Forscher beispielsweise Ballungsgebiete der globalen Bioinvasion bestimmen und jedem Schiff, jedem Hafen oder jeder Region ein Invasionsrisiko zuordnen.![]()
:: Biodiversität: Nur jeder zweite Deutsche hat davon gehört
Obwohl das Bewusstsein für Biodiversität seit 2009 hierzulande deutlich gewachsen ist, wissen gegenwärtig nur 48 Prozent der 2013 vom Biodiversitäts-Barometer befragten Deutschen mit dem Begriff etwas anzufangen. Deutschland ist damit im Vergleich zu den anderen Ländern wie Frankreich, dem Vereinigten Königreich, den USA, Brasilien und China Schlusslicht. Zusätzlich, so die von der Union for Ethical BioTrade (UEBT) in Auftrag gegebene Studie, ist das Vertrauen der Konsumenten in die Wirtschaft gesunken.![]()
:: Zum "Tag des Baumes 2013"
Einen Baum für die (nachhaltige) Liebe pflanzen. Vor 61 Jahren wurde in Deutschland das erste Mal der "Tag des Baumes" gefeiert. Am 25. April 1952 pflanzten Bundespräsident Theodor Heuß und der Präsident der "Schutzgemeinschaft Deutscher Wald", Robert Lehr, einen Ahorn-Baum im Bonner Hofgarten. Dieser schöne Tag, der an die Bedeutung der Bäume und der Wälder für den Menschen erinnern soll, wird in den USA bereits seit den 1870er Jahren begangen. Zum internationalen Feiertag wurde der Tag auf Beschluss der Vereinten Nationen 1951. Seitdem werden als symbolischer Akt am 25. April jedes Jahres überall auf der Welt Bäume gepflanzt.![]()
:: CO2 aus der Luft zu holen kann die Kosten für Klimaschutz senken
Der Luft CO2 direkt zu entziehen – dieser Ansatz kann die Kosten für die Vermeidung gefährlichen Klimawandels grundlegend verändern. Damit könnte etwa der Ausstoß von CO2 in der Transportwirtschaft, bei der eine Abkehr von fossilen Brennstoffen schwierig und deshalb teuer ist, etwas verlängert und die finanzielle Last der Emissionsreduktion für zukünftige Generationen verringert werden, so zeigt eine jetzt vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) veröffentlichte Studie. Sie untersucht die Rolle der CO2-Entnahme aus der Luft am Beispiel der Energieerzeugung aus Biomasse, kombiniert mit der Abspaltung und Einlagerung von Kohlenstoff (Carbon Capture and Storage, CCS).![]()
:: Meeresspiegelanstieg: Gefahr für terrestrische Artenvielfalt auf Inseln
Modellrechnungen sagen bis zum Ende dieses Jahrhunderts einen Anstieg des Meeresspiegels von etwa einem Meter und von bis zu fünfeinhalb Metern bis zum Jahr 2500 voraus. Florian Wetzel und seine Kollegen von der Vetmeduni Vienna haben gemeinsam mit Walter Jetz von der US-amerikanischen Yale University nun Modellrechnungen für den südostasiatischen und pazifischen Raum veröffentlicht. Die Ergebnisse zeigen, dass viele Landwirbeltierarten durch die Auswirkungen des steigenden Meeresspiegels betroffen sind. Die Untersuchungsergebnisse wurden in der Zeitschrift „Global Change Biology“ vorab online veröffentlicht.![]()
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