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:: Wasser in Not - Wege einer neuen Wasserpolitik
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Die Situation spitzt sich zu: Der Wasserbedarf steigt dramatisch. Die UNO warnt vor kriegerischen Auseinandersetzungen um das Lebenselixier Wasser. In manchen Gegenden Deutschlands ist das Grundwasser schon heute nicht mehr zur Zubereitung von Babynahrung geeignet.
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Weltweit sind drei Milliarden Menschen von Wasserknappheit bedroht. Jedes Jahr sterben 30 Millionen Menschen durch verseuchtes Wasser. Für Deutschland lässt sich die Wasserkrise exakter berechnen als die Klimakatastrophe. Selbst die Bundesrepublik, die reich an Wasser ist, steht vor dem Wassernotstand. Die deutsche Industrie verbraucht jährlich 16 Milliarden Kubikmeter Wasser. Die Landwirtschaft verseucht Grund- und Oberflächenwasser mit Pestiziden und Düngemitteln. Jeder von uns verbraucht achtmal soviel Wasser wie seine Großeltern vor 80 Jahren. Die neuen Bundesländer leiden schon heute unter Wasserarmut. Die Wasserkrise macht deutlich: Unser Wasser ist quantitativ und qualitativ bedroht. Es wird verschwendet, verschmutzt und vergiftet. Wasser wird sehr bald zur knappsten natürlichen Ressource.
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Franz Alt zeigt Modelle einer neuen Wasserpolitik und eines veränderten Bewusstseins im Umgang mit dem wichtigsten Lebensmittel Wasser. In zwei Zeitsprüngen in die Jahre 2010 und 2030 wird aufgezeigt, wie Haushalte, Kommunen, Landwirtschaft und Industrie mit dezentralen Versorgungssystemen intelligenter, ökonomischer und ökologischer mit dem Wasser umgehen lernen. Wenn H2O wieder reines und gesundes Wasser werden soll, wird unsere Wasserrechnung allerdings künftig so hoch wie die Telefonrechnung.
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Der Referent zeigt einen Ausweg aus der drohenden Wasserkatastrophe. Technologien der Wasserreinigung, Wasserrückführung und der sparsamen Wassernutzung werden Hochkonjunktur bekommen und viele neue Arbeitsplätze schaffen.
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Europas Gewässer vor ungewisser Zukunft mehr
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