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:: Vom Atomzeitalter ins Jahrhundert der Ökologie
Zwei Drittel (66 Prozent) der Deutschen wollen den beschlossenen Atomausstieg beibehalten oder sogar beschleunigen. Dies ermittelte das Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag des Bundesumweltministeriums in einer repräsentativen Umfrage zur Sicherheit von Atomkraftwerken und zum Ausstieg aus der Atomkraft (Befragungszeitraum: 20.-22. April 2009).
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THESEN:
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Erstens: Am Beginn des 21. Jahrhunderts Laufen weltweit 440 Atomkraftwerke. Spätestens seit dem Gau von Tschernobyl ist die Gefährlichkeit von AKWs dokumentiert. Eine sichere Entsorgung für den 100.000 Jahre lang strahlenden Atommüll gibt es nicht.
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Zweitens: Die Terroranschläge in New York und Washington hatten deutlich gemacht, dass über AKWs ganze Gesellschaften als Geisel genommen werden könnten. Ein Anschlag wie in den USA könnte kein einziges deutsches AKW überleben. Die Folgen wären eine Katastrophe mit Millionen Toten.
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Drittens: Die gesamte bisherige Energiepolitik steht auf dem Prüfstand: Kohle, Öl und Gas bewirken denTreibhauseffekt und sind in wenigen Jahrzehnten verbraucht. AKWs sind zu gefährlich.
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Viertens: Die Sonne schickt jeden Tag 15.000 mal mehr Energie wie zur Zeit alle Menschen verbrauchen. Sonne, Wind, Wasser, Biomasse, Erdwärme, Wellenenergie und Strömungsenergie der Ozeane sind die neue Energiequellen der Zukunft: umweltfreundlich, preiswert und für alle Zeit.
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Fünftens: Die EU geht davon aus, dass bis 2050 sich alle Energie über erneuerbare Energiequellen gewonnen werden wird, wenn wir gut sind im Energiesparen, in der Energieeffizienz und in der Solararchitektur. Die Lösung steht am Himmel. Die Sonne schickt uns keine Rechnung.
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Sechstens: Was für die EU geht, gilt auch weltweit: Die Energiewende zu 100 Prozent ist möglich.
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FORSA-Umfrage: Mehrheit lehnt Atomkraft ab mehr
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