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:: Landwirte werden Energiewirte - Neue Energie für eine friedliche Welt
Ich kennen einen bayerischen Bauern, der seine Photovoltaik sieben Meter über seinem Acker aufrichtet. Darunter betreibt er herkömmlich Landwirtschaft. Er hat also doppelte Ernte. Er hat begriffen, dass wir nicht alles so wie früher machen können. Das Landschaftsschutzargument ist dasselbe wie vor 150 Jahren gegen die Eisenbahn.
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Nach Berechnungen der EU-Kommission könnten Land- und Forstwirtschaft bis zum Jahr 2050 etwa ein Drittel der gesamten Energie in Europa aus nachwachsenden Rohstoffen umweltfreundlich zu Verfügung stellen, wenn wir etwa die Hälfte der heutigen Energieverbräuchen durch bessere Energieeffizienz einsparen. Das heißt: Landwirte könnten Energiewirte werden - Landwirte könnten die Ölscheichs des 21. Jahrhunderts werden.
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Schon heute gewinnt Österreich etwa 20 Prozent seiner Energie aus Biomasse, die Schweiz und die skandinavischen Staaten schon über 10 Prozent, aber Deutschland erst zwei Prozent.
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Durch das Erneuerbare Energiengesetz (EEG) wird Energie aus nachwachsenden Rohstoffen gefördert, so dass schon heute zum Beispiel Holzpellets preiswerter sind als Erdöl oder Erdgas.
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Im Bereich Bio-Energie könnten in Deutschland in den nächsten Jahrzehnten hunderttausende und in der EU insgesamt zwei Millionen neue Arbeitsplätze entstehen. Energie aus nachwachsenden Rohstoffen heißt auch: Schluss mit dem Bauernsterben - endlich eine Perspektive für die gebeutelte Landwirtschaft. Intelligenter als Flächenstilllegungsprämien ist es, wenn Landwirte umweltfreundlich Energie erzeugen - das stärkt die Region, schafft Arbeit und hilft der heimischen Wirtschaft.
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Beispiel:
Hubertus Gilsbach – vom Forstwirt zum Energiewirt mehr
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