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:: Nobelpreisträger Stiglitz zur Schuldenkrise, Wachstum statt Sparen und Kapitalismuskritik
Der renommierte US-Ökonom und Wirtschaftsnobelpreisträger Joseph Stiglitz, der unter anderem für seinen Einsatz für Entwicklungsländer und gegen die über Jahrzehnte verfehlte Strukturanpassungspolitik der Weltbank und des IWF berühmt geworden ist, hat ein exklusives Interview mit der Süddeutschen Zeitung geführt. Joseph Stiglitz kritisiert in dem Interview die eiserne Sparpolitik der Euroländer. Der Kapitalismus hilft derzeit nur Wenigen: "Der Wohlstand wird ungleich verteilt, das Meiste geht an die Spitze, an der Basis bleibt wenig."![]()
:: Das ist der Hammer - Piraten entern die Landtage
Als damals, im Neolithikum, der Hammer als neues Werkzeug aufkam, veränderte sich die Welt. Auch wenn es Konservative gab, die den Hammer verächtlich den Faustkeil am Stiel nannten, war doch der Stiel ein Hebel in die Neuzeit. Er war ein Schritt in eine wesentliche Verbesserung der Arbeitsproduktivität. Die Erfindung des Hammers führte unweigerlich zum Nagel, mit den beiden Werkzeugen konnte die Verbindung von allerlei Material möglich werden das bisher getrennt herumlag. Ein materielles Netzwerk war geboren, die Welt veränderte sich. Eines allerdings machten die Neolithiker nicht: Sie gründeten keine Hammer-Partei. Ein Kommentar von Uli Gellermann![]()
:: Europa neu begründen!
Den Marsch in den Ruin stoppen! Die Krise durch Solidarität und Demokratie bewältigen! So kann, so darf es nicht weitergehen. Das Projekt Europa steht auf der Kippe. Europa befindet sich in einer Existenzkrise. Schon vor Ausbruch der Krise wurden die Weichen falsch gestellt: durch die einseitig auf Geldwertstabilität fixierte Euro-Konstruktion und verfehlte Schulden- und Defizitkriterien, durch falsche wirtschaftspolitische Koordinierung und die sträfliche Vernachlässigung der Sozialunion. Forciert wurde die Krise durch neoliberale Deregulierungspolitik und gewissenlose Gier der Finanzeliten, die gegen Krisenländer spekulieren und eine finanzmarktkonforme Politik erzwingen wollen. Mit dem neoliberalen Leitbild der Unterordnung unter die Dominanz der (Finanz-)Märkte trägt die EU nicht zur Lösung, sondern zur Verschärfung der Krise bei.![]()
:: Schluss mit lustig
Es war vor knapp einem Jahr, als der Ölmulti Shell das dezent verpackte Ergebnis einer internen Studie veröffentlichte, in der es hieß, bedingt durch die hohen Energierohstoffpreise finde eine dramatische Verlagerung der Wirtschaftskraft von West nach Ost statt. Leider scheint die Botschaft bei den Verantwortungsträgern in Politik und Wirtschaft nicht wirklich angekommen zu sein. Die volle Tragweite dieser Aussage wurde wohl nicht erkannt. Ein Kommentar von Hans Kronberger![]()
:: Moral und Hose - Freiheit und Nachhaltigkeit
Wir brauchen auch geistige und moralische Ansagen in Sachen Öko und Gerechtigkeit. Ich bin für Nachhaltigkeit und als Bundespräsident wäre das mein großes Ding. Auch ich habe mein Lebensthema gefunden. Und wie unser neuer Bundespräsident bin auch ich ein bisschen einseitig. Freunde und Bekannte beklagen das, weil mein Gequatsche über Photovoltaik, Windenergie und Dreifachverglasung manchmal nachhaltig nervt. Das ist sicher bei Gauck auch so. Bei Familiengeburtstagen werden sie stöhnen, wenn er wieder an die Freiheit erinnert. Kolumne von Martin Unfried![]()
:: Fukushima in Deutschland
Vor einem Jahr kam es in Japan zur Dreifachkatastrophe: Erdbeben, Tsunami und Kernschmelze in drei Reaktoren des Atomkomplexes Fukushima. Japan, Deutschland und alle anderen Länder mit AKW haben e i n großes Problem gemeinsam: Keiner weiß wohin mit dem Müll. Das ist Fukushima auch in Deutschland. Das ist das große Problem auch ohne Tsunami-Gefahr.![]()
:: Beschädigung des guten Rufs
Eicke R. Weber sagt, die Kürzung der Solarförderung sei schlecht für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Seit der entsetzlichen Kernkraftkatastrophe von Fukushima vor fast genau einem Jahr hat Deutschland die Energiewende hin zur nachhaltig bereitgestellten Energie ernsthaft in Angriff genommen. Eine breite Palette von Technologien ist dazu erforderlich, von der Wärmedämmung der Gebäude bis hin zur Bereitstellung der Energiemengen aus regenerativen Quellen. Besondere Bedeutung wird dem Strom zukommen, der einen wachsenden Anteil des Energieverbrauchs abdecken muss. Wesentliche Säulen zur nachhaltigen Stromerzeugung werden die Sonne und der Wind sein. Sie ergänzen sich besonders gut. Kommentar von Eicke R. Weber![]()
:: Volkswirtschaftlicher Wahnsinn
Rösler zerstört deutsche PV-Hersteller ein Jahr vor Marktreife. Die deutschen Stromnutzer haben über 10 Jahre ein volkswirtschaftliches Wunder mitgetragen, das Philipp Rösler ein Jahr vor dem globalen Markteintritt zerstört. Dadurch bleiben zwar die Kosten bestehen, aber die Einnahmen werden im Laufe des nächsten Jahres deutlich zurück gehen. Gewinner sind der asiatische Markt und die Stromkonzerne.![]()
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